Haarfangprobe
Die kontinuierliche Überwachung von Schwimmbadwasser-Qualität sowie der Betrieb von Wasserattraktionen erfordert die Entnahme von Wasser aus den Becken. Zu diesem Zweck befinden sich in den Beckenwandungen Öffnungen, durch die das Wasser angesaugt wird.

An diesen Ansaugöffnungen können aufgrund falscher Konstruktion oder durch überdimensionierte Pumpen derart starke Ansaugkräfte entstehen, dass das Haar einer vorbeischwimmenden Person angesaugt werden kann. Dies stellt eine konkrete Gefahr dar.
Eine Reihe von tragischen Unglücksfällen in den vergangenen Jahren belegt dies.




ecotron ermittelt und dokumentiert auf der Grundlage der DIN EN 13451/3 mögliche Gefahrenpotentiale in öffentlichen Schwimmbädern in folgenden Schritten.

  • Durchführung von Testreihen in Anlehnung an DIN/EN 13451/3
  • Dokumentation der Messergebnisse
  • Einstufung des Gefahrenpotentials
  • Erstellung eines Maßnahmenkataloges zur Gefahrenabwehr




Die nebenstehenden Bilder aus einem öffentlichen Freibad zeigen die Durchführung einer solchen Untersuchung mit leider negativem Ausgang.

Es ist zu sehen, wie die Haare erfasst werden, in die Ansaugöffnung gezogen werden und sich dabei umeinanderwickeln. Hinter den Ansaugöffnungen kann es dann zu einer Knotenbildung kommen, so dass ein Herausziehen der Haare nicht mehr möglich ist.

Das Zugmessgerät zeigt dabei die sich entwickelnden Sogkräfte, die am Haar durch das Ansaugen entstehen.


Haben Sie Zweifel an der Ungefährlichkeit der in Ihrem Schwimmbecken befindlichen Ansaugöffnungen, kontaktieren Sie uns bitte. Unsere Messungen ergeben sofort Aufschluß über mögliche Gefahren. In diesem Falle erstellen die Fachleute von ecotron Gegenmaßnahmen.

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Der ecotron-Sicherheitstest in
Anlehnung an DIN/EN 13451/3:

Ein Haaarbüschel
aus Menschenhaar
wird an die zu überprüfende
Ansaugöffnung herangeführt

Erste Haare werden von dem Sog erfasst.
Schnell wird ein großer Teil der Haare angesaugt und in die Öffnung gezogen. Es beginnt die Verwirbelung und Verknotung.
Hinter der Ansaugöffnung sind die Haare nun stark verknotet. Selbst mit großen Kräften ist ein Herausziehen nicht mehr möglich.

Die schwimmende Person ist in Lebensgefahr!
Deutlich erkennbar: die Verdrehung des Haarbüschels schon vor der Öffnung. Jetzt würde nur noch ein Abschneiden helfen.
ecotron ermittelt mögliche Gefahrenpotentiale in öffentlichen Schwimmbecken und erstellt Maßnahmen zur Gefahrenabwehr.